Freie Wähler Bamberg

Zur Historie

Der Verein "Freie Wähler Bamberg" hat sich in der jetzt bestehenden Form erst im November 2003 aus den Mitgliedern der "Überparteilichen Bürger-Gemeinschaft e.V." (ÜBG) und sieht sich in deren Rechtsnachfolge.

Die ÜBG bestand in Bamberg mehr als 30 Jahre und konnte ihren größten Erfolg 1994 feiern. Damals gewann ein überparteilich-freier Kandidat die Oberbürgermeisterwahl. Auch bei den bald darauf folgenden Stadtratswahlen 1996 konnte noch ein Ergebnis von über 14 Prozent der Wählerstimmen erzielt werden. Die Zusammenarbeit zwischen dem ehemals der ÜBG zugehörigen Oberbürgermeister und der ÜBG-Fraktion bzw. dem Basisverein entwickelte sich aber wenig konstruktiv. Der Verein und letztlich auch die Stadtratsfraktion der ÜBG zerbrachen unter der Belastung widerstrebender Vorstellungen über die Art der politischen Arbeit.

Die große Mehrheit der Mitglieder entschloss sich in der politischen Vereinsarbeit einen Neuanfang zu wagen. Man wollte sich nicht nur als "Wahlverein", der alle sechs Jahre gebraucht wird, sehen, sondern als freie Gruppierung mit dem Anspruch, bei der politischen Willensbildung mitwirken zu können. Äußerlich vollzog die ÜBG diesen Akt, indem sie jetzt nur noch den Namen "Freie Wähler Bamberg" (FWB) trägt. Der Verein ÜBG war bereits Mitglied der FW Bayern.

Das Grundsatzprogramm und das bürgerliche Selbstverständnis der ÜBG wirken in den Freien Wählern Bamberg weiter.