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Bund-Länder-Programm "Die Soziale Stadt - Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf"Antragsteller: WeinsheimerAntrag vom 6.7. 2001 Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, Inhalt der Projekte war es, Ideen zu entwickeln, was konkret getan werden könnte, damit Nachbarschaften sozial stabilisiert würden und die immer stärker werdenden sozialen Spannungen nicht zu einem Auseinanderbrechen führten. Die prämierten Projekte beschränkten sich dabei nicht nur auf die soziale Stabilisierung von Stadtquartieren, sondern stellten neue Ideen der Gemeinwesenarbeit und Stadtentwicklung auch für randstädtische Wohnsiedlungen vor. Ziel ist es, Strukturen und Bewusstsein für ein Zusammenleben aus wechselseitiger Freiheit und Verantwortung zu schaffen. Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, die im Rahmen des Bund-Länder-Programms "Die Soziale Stadt - Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf" geförderten Projekte könnten auch in Bamberg Anlass für Ideen sein. Es gibt in Bamberg mehrere Wohngebiete, wo die geschilderten Problementwicklungen anzutreffen sind. Ein konkretes Beispiel für die Zusammenarbeit von Stadt, Vereinen, freien Trägern und Wohnungsgesellschaften im gemeinten Sinne, könnte das Malerviertel sein. Dort sind aktuell das Stadtjugendamt mit dem Bau eines Jugendtreffs aktiv und die beiden größten Bamberger Wohnungsgesellschaften haben in unterschiedlicher Weise dort gebaut. Es ist durchaus vorstellbar, dass unter der Federführung der Stadtbau-GmbH im und für das Malerviertel ein Projekt im Sinne des Konzepts "Soziale Stadt 2000" entwickelt werden könnte. Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, namens der ÜBG-Stadtratsfraktion bitte ich, der Geschäftsleitung der Stadtbau-GmbH diesen Brief weiter zu leiten. Wir würden es sehr begrüßen, wenn diese zu unserer Anregung Stellung nehmen und ein mögliches Konzept skizzieren würde. | ||