freie Wähler in Bamberg

 Anträge und Anfragen

Fortsetzung des innerstädtischen Einkaufsbereichs über die Kettenbrücke zur Königstraße

Antragsteller: Weinsheimer

Antrag vom 10.7.2001

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die Aufwertung der Achse Kettenbrücke - Königstraße - Luitpoldstraße als innerstädtische "Einkaufs- und Flaniermeile" ist seit langem ein Thema der Bamberger Stadtpolitik. Auch in einer Diskussionsveranstaltung von Radio Bamberg (am Sa, 30.6. 2001) über die Zukunft des Luitpoldecks wurde dieses Thema wieder angesprochen. Ein Teilaspekt des Gesprächs beschäftigte sich mit der Frage, wie die Verbindung zwischen (Fußgängerzone-)Hauptwachstraße über die Kettenbrücke zur Königstraße einladender gestaltet werden könnte. Die Kritiker dieses Bereichs meinen, dass insbesondere das Erscheinungsbild der Kettenbrücke als Barriere und Ende der Fußgängerzone empfunden werde. Konkret wird gefordert, die Parkplätze und die Recyclingcontainer von der Brücke zu entfernen und die Verbindung zwischen Hauptwachstraße und Königstraße augenscheinlich sichtbar zu machen. Wie wir seit geraumer Zeit wissen, erwies sich gerade diese Forderung als nur schwer erfüllbar. Als Teilnehmer an dieser Gesprächsrunde habe ich meine Fraktion über die verschiedenen Vorschläge und Wünsche informiert und wir haben überlegt, wie zumindest einige davon realisiert werden könnten.

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, die überparteilich-freie Fraktion bittet nun folgende Anregungen überprüfen zu lassen:

  1. Die (elf) Parkplätze auf der Kettenbrücke und die Recyclingcontainer vor der Fa. Ducke werden entfernt.
  2. Als (relativer) Ersatz für die entfernten Parkplätze werden auf dem Heinrichsdamm zwischen Heinrichstraße und der Einfahrt Hauptwachstraße die (jetzt auf der Flussseite längs angeordneten) Parkplätze schräg angeordnet.
  3. Zwischen diesen Parkplätzen wird ein neuer Standplatz für die Recycling-Container ausgewiesen. Damit sind diese Container in einer Nebenstraße und zwischen parkenden Fahrzeugen verborgen.
  4. Von der Hauptwachstraße ausgehend über die Kettenbrücke zur Königstraße werden Pflanzentröge aufgestellt, die eine optische Leitlinie bilden.
  5. In der Königstraße werden diese Pflanztröge mit ca. drei bis vier Meter hohen Baum- und Strauchgewächsen in den Randbereichen der Parkbuchten aufgestellt. (Solche Pflanztröge gibt es bereits in anderen Städten, z.B. Schweinfurt und Augsburg.) Neben den Pflanztrögen sollte auch jeweils eine Sitzbank aufgestellt werden.
  6. Die "freie" Kettenbrücke sollte als Aktionsfläche z.B. für den Stadtmarketing-Verein u.a. genutzt werden können.
  7. Über die Finanzierung der (zwar relativ billigen, aber dennoch Kosten verursachenden Verschönerungsmaßnahmen) sollte mit allen profitierenden Anliegern gesprochen werden. Wir bitten diese Vorschläge prüfen und einen Bericht in einer Sitzung des Verkehrssenates erstatten zu lassen