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Noch ist alles im Fluss

ÜBG informierte sich bei der Sparkasse über "Promenaden-Passage"

vgl. FT vom 16.2.01

"Soll sie nun City-Passage, Bamberg Arkaden, Franz-Ludwig-Galerie oder Promenaden-Passage heißen?" Diese Frage war zwar nur Nebensache, aber sie machte deutlich, dass die Planungen für eine Einkaufspassage zwischen Lange Straße und Promenade immer noch im Fluss sind. Im Rahmen ihres Informationsprogrammes "ÜBG unterwegs" stattete eine ÜBG-Delegation der Sparkassen-Direktion einen Besuch ab, und ließ sich über den Stand der Projektplanung für eine "Promenaden-Passage" (PP) informieren.

"Die Idee könnte bald Wirklichkeit werden", sagte Sparkassendirektor Gerhard Fleck. Die betriebs-wirtschaftlichen Fragen seien geklärt, jetzt gehe es daran, aus der Anzahl der Interessenten den Projektanten zu finden, der ein überzeugendes Konzept liefert. Damit würde sich auch die Frage des Namens klären. Die bisherigen Debatten und über das Projekt PP seien jedenfalls immer Spekulationen ohne konkrete Hintergrundplanung gewesen. Wenn entsprechende Planungsentwürfe auf dem Tisch lägen, würde dann auch ein ordentliches Bebauungsplanverfahren durchgeführt werden, bekräftigte Fleck. Sparkassendirektor Konrad Gottschall ging auf die beabsichtigte Marktfunktion des Projekts PP ein. Das Wirtschaftlichkeitsgutachten sehe in ihm eindeutig einen "Innenstadt-Magnet", der insbesondere............
auch zu einer Aufwertung der Nachbarlagen führen werde. Die Sparkasse werde sehr darauf achten, dass Investoren-, Vermarkter- und Betreiberfunktion möglichst zusammen blieben, um insbesondere qualitätsvollen Fachhandel an das Haus zu binden.

Die Diskussion drehte sich erwartungsgemäß um die benötigten Parkflächen, die Verkehrsführung, die Nutzungsvielfalt und die städtebaulichen Gestaltung. Die ÜBG-Vertreter machten aus ihrer Sympathie für das Projekt keinen Hehl, legten aber auch Maßstäbe für ihre Unterstützung fest. StR Klaus Gallenz stellte klar: "Bis maximal 300 Parkplätze lasse die ÜBG-Stadtratsfraktion mit sich reden". Man wünsche sich immer noch eine weitgehende Mischnutzung des Projekts mit Handel, Kultur und Wohnen, bekräftige StR Dr. Helmut Täuber. Fraktionsvorsitzender Dieter Weinsheimer regte an, bei den städtbaulich relevanten Planungen erstmals das Instrument eines "Gestaltungsbeirats" zu nutzen. Ein solcher von der "Schutz-Gemeinschaft Alt Bamberg" in die Diskussion gebrachter Beirat sei mit externen Fachleuten besetzt und habe auch als wesentliche Aufgabe, die öffentliche Diskussion vor Ort zu einem zufriedenstellenden Ergebnis für alle Beteiligten zu führen.

Als Innenstadtbewohnerin war es der stellvertretenden ÜBG-Vorsitzenden Evelyn Strauch wichtig, dass an dieser Stelle wieder ein guter Lebensmittelsmarkt entsteht.