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ÜBG-Fraktion fragt nach Scheffler-Gelände

vgl. FT vom 30.8.01

Was passiert mit dem Schaeffler-Gelände? Aufgrund verschiedener Anfragen von Nachbarn hat die überparteilich-freie Fraktion der ÜBG bei der Stadtverwaltung um einen Sachstandsbericht gebeten. Nach Ansicht der Fraktion gehört das Schaeffler-Gelände zu den wenigen größeren Gebieten in der Stadt, wo städte-bauliche Entwicklungen noch möglich seien. Deshalb sei es auch für die Gesamtstadt von Interesse, was mit dieser Liegenschaft geschehen soll. Die Nachfrage der ÜBG-Fraktion bezog sich darauf, dass im Auftrag der Eigentümer des Areals ein Bamberger Architekturbüro ein "vages städtebauliches Konzept zur Nachfolgenutzung des Schaeffler-Geländes" der Verwaltung vorgelegt habe. In der von Oberbürgermeister Herbert Lauer unterzeichneten Antwort heißt es dazu, dass jede Nutzung in Abhängigkeit vom unmittelbar benachbarten Schlachthof der Stadt zu sehen sei. Die Eigentümer des Scheffler-Geländes hätten deshalb auch ein Geruchsgutachten in Auftrag gegeben. Unabhängig davon, würden noch die Untersuchungen zur Altlasten- und Lärmschutzproblematik in Abstimmung mit dem Umweltamt laufen.

In dem ÜBG-Antrag weist Fraktionsvorsitzender Dieter Weinsheimer darauf hin, dass die städtebaulichen Planungen für dieses Gebiet auch geeignetes Betätigungsfeld für den neu geschaffenen Stadtplanungsbeirat sein könnten. Im Antwortschreiben der Stadt heißt es dazu:

Sobald der Eigentümer über den Architekten ein Plankonzept erarbeitet habe, soll es mit Verwaltung und Denkmalpflege erörtert und dem Stadtplanungsbeirat zur Beurteilung vorgelegt werden. Das Stadtplanungsamt habe unabhängig von den Überlegungen des beauftragten Architekten ebenfalls erste grobe Nutzungsüberlegungen angestellt, in die neben der geruchlichen Beeinträchtigung noch weitere Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel die verkehrliche Situation mit daraus resultierenden Immissionen für das Gebiet oder auch denkmalpflegerische Belange, Eingang gefunden hätten.

Insgesamt seien die Planungen noch nicht so weit entwickelt, dass sie schon bald dem Bausenat vorgelegt werden könnten.