freie Wähler in Bamberg

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"Liste mit Überraschungen"

Ein Drittel der ÜBG-Kandidaten sind Frauen

vgl. FT vom 5.10.01

Diese Liste ist für einige Überraschungen gut", so kommentierte der Vorsitzende der Überparteilichen Bürger-Gemeinschaft (ÜBG e.V.), Wolfgang Wußmann, die überparteilich-freie Liste, mit der die ÜBG zu den Stadtratswahlen 2002 antreten will.
Der Beirat der ÜBG hat die 44 Kandidatinnen und Kandidaten und drei Ersatzkandidaten benannt, die der Mitgliederversammlung in drei Wochen zur Schlussabstimmung vorgeschlagen werden. Alle Berufs- und Altersgruppen seien vertreten, neue und erfahrene Leute: Gut ein Drittel seien Kandidatinnen.

Die Erstellung der Liste war wie immer kein einfaches Unterfangen. Einige weiterhin aktive ÜBG-Mitglieder gingen freiwillig auf hintere Plätze, um die Listengestaltung zu erleichtern. Auf der überparteilich-freien Liste werden Mitglieder der ÜBG, der Freien Wähler und auch ungebundene Bürger und Bürgerinnen kandidieren.

Der Beirat beschäftigte sich auch mit ersten Überlegungen zur Gestaltung der Wahl-kampfmaterialien. Man war sich einig, den finanziellen Aufwand entschieden zu begrenzen. Peter Hofmann plädierte für eine "authentische" Wahlkampfführung, die mit dem Anspruch von ÜBG und Freien Wählern, keine Parteien zu sein, übereinstimme.

Nach sechs Jahren Tätigkeit im Stadtrat vertraue die überparteilich-freie Liste auf ihre eigene Kompetenz und personale Stärke, betonte Fraktionsvorsitzender Dieter Weinsheimer. Man werde zwar die thematische Zusammenarbeit mit dem Oberbürgermeister oder anderen Fraktionen suchen, aber an der Eigenständigkeit keine Zweifel lassen.