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ÜBG setzt auf das GeleisteteWahlkampfabschluss in Wildensorg – Solide Haushaltspolitik betontvgl. FT vom 1.3.02 Die Abschlussveranstaltung der überparteilich-freien Liste fand in Wildensorg statt. Zentrale Themen waren ein Rückblick auf das, was die ÜBG in den vergangenen sechs Jahren erreicht hat, ein Ausblick, welche Schwerpunkte kurz- und langfristig zu setzen seien sowie etwas "Salz und Pfeffer" bei der Würdigung des Wahlkampfes. ÜBG-Spitzenkandidat Dieter Weinsheimer erinnerte daran, dass die Überparteiliche-freie Fraktion der ÜBG viel erreicht habe: Zahlreiche "Kleinigkeiten“ im Hintergrund zusammen mit dem Oberbürgermeister, aber auch bedeutende Beiträge wie die Einrichtung der Bürger-Infothek im Rathaus oder die Rechtformänderungen bei den Kliniken und den Stadtwerken. Die Nummer zwei der ÜBG-Liste, StR Dr. Helmut Täuber bekräftigte die Zielsetzungen einer neuen ÜBG-Fraktion: Solide Haushaltspolitik als Voraussetzung für jede Investitionstätigkeit, Einrichtung eines Parkleitsystems noch heuer, möglichst bald die Einrichtung einer ersten Ganztagsschule, aktive Wirtschaftsförderung. Zum Zusammenwirken der ÜBG mit anderen Fraktionen meinte Dr. Täuber, man sei offen für Ideen und habe bewiesen, dass man zu sachlicher Zusammenarbeit bereit sei. Es liege aber auf der Hand, dass besonders Kooperationen mit der CSU auffielen, weil sie mehrheitsfähiges Handeln ermöglichen können. Das werde so auch nach der Wahl am 3. März sein. Die ÜBG wolle aber nicht nur kooperativ, sondern auch Korrektiv gegenüber der CSU sein, betonte Dr. Täuber. Deshalb werbe sie um jede Stimme. Vereinnahmen lasse sich die überparteilich-freie Fraktion ohnehin nicht. Der Vorsitzende der ÜBG und Stadtratskandidat Wolfgang Wußmann meinte zum zurückliegenden Wahlkampf, dass dieser so flau wie selten zuvor einer gewesen sei. Die Parteien hätten kaum miteinander gemessen. Die ÜBG baue deshalb sehr auf ihre Arbeit, die sie kontinuierlich in den vergangenen sechs Jahren geleistet habe. Aus der Bürgerschaft wurden verschiedene Sachthemen angesprochen. Die Wildensorger Schule sei gesichert, vermeldeten die ÜBG-Stadträte, auch wenn aufgrund sinkender Schülerzahlen Sprengeländerungen vorgenommen werden müssten. Für eine wohnortnahe Schule wollen sich insbesondere die Stadtratskandidatinnen Evelyn Strauch und Theresia Lauer einsetzen. Der Zustand der Wildensorger Straße wurde kritisiert, StR Heribert Gebert berichtete, dass der bisher gültige Kostenvoranschlag des Tiefbauamtes überprüft werde, weil der Straßenneubau günstiger möglich sein soll. Stadtrat Dieter Weinsheimer wies in seinem Schlusswort daraufhin, dass bei der ÜBG das Beharren auf eine solide Haushaltspolitik zwar sachlich im Vordergrund stehe, ideell man aber optimistisch und konstruktiv in die Zukunft schaue. | ||