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„Tempo vor Augen führen“ÜBG-Antrag zur Kontrolle von 30-km/h-Zonen in der Stadtvgl. FT vom 4.2.2002 Um die Schnellfahrer in Tempo-30-Zonen, insbesondere vor Schulen und Kindergärten, geht es in einem Antrag, den die überparteilich-freie Fraktion im Stadtrat gestellt hat. Obwohl der Verkehrssenat hat schon verschiedene Lösungsansätze diskutiert habe, sei noch kein Mittel gegen Temposünder in diesen sensiblen Bereichen gefunden worden, so Fraktionsvorsitzender Dieter Weinsheimer: Eine Lösung des Problems könnte jedoch ein mobiles Informationssystem bringen, das dem Autofahrer seine Geschwindigkeit „vor Augen führt“ und „veröffentlicht“. Dadurch solle beim überwiegenden Teil der Kraftfahrer ein psychologischer Druck entstehen, der zur Reduzierung der aktuellen Fahrgeschwindigkeit führt. Anwohner oder Interessierten, wie Mütter mit Kindern auf dem Schulweg, hätten die Möglichkeit, die Geschwindigkeiten objektiv zu überprüfen und eventuell bekannte Schnellfahrer, soweit es sich um Ziel- und Quellverkehr handelt, persönlich anzusprechen. Generell soll ein Lerneffekt eintreten, ohne dass gleich zu Repressalien gegriffen wird. Die Wirksamkeit solcher Anlagen sei laut Bayerischer Gemeindezeitung (17.1.2002) von der niedersächsischen Polizei erfolgreich getestet worden. Die Fraktion hat beim Oberbürgermeister beantragt, dass sich die Stadtverwaltung über dieses Verkehrsüberwachungssystem informiert und bei einer positiven Beurteilung die Kosten ermittelt. | ||