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"Luftschlösser statt Perspektiven"ÜBG wirft CSU Realitätsferne und "beispiellose Materialschlacht" vorvgl. FT vom 26.2.02 Nach den Worten des ÜBG-Spitzenkandidaten Dieter Weinsheimer führt die CSU in diesem Stadtratswahlkampf eine "Materialschlacht“ ohne Beispiel. In jedem Stadtteil würden die jeweiligen CSU-Kandidaten unabhängig voneinander in eigenen Prospekten ihre zum Teil spektakulären Wunschträume verkünden. "Manche verwechseln die Entwicklung von Perspektiven mit dem Bauen von Luftschlössern“, meinte Weinsheimer. Man werde sehen müssen, wie die CSU-Führung ihre Leute wieder auf die Realitätsebene zurückbringt. "Zu zielgerichtetem politischen Arbeiten gehört auch Disziplin“, mahnte StR Dr. Helmut Täuber. Mit diesem "Freistil“ seien die Kämpfe in der CSU-Fraktion schon wieder vorprogrammiert. Die ÜBG-Wahlversammlung in Kramersfeld wurde von humorigen Mundartbeiträgen des ÜBG-Vorsitzenden Wolfgang Wußmann eingeleitet: "Sprüchla“ auch an die Adressen der politischen Gegner. In seiner Eröffnungsrede gab der Vorsitzende der überparteilich-freien Stadtratsfraktion, Dieter Weinsheimer, einen Überblick über wichtige Themen der Stadtpolitik. Das Handeln der ÜBG-Fraktion habe letztmals Wirkung bei der Verabschiedung des Stadthaushalts gezeigt. Mit Entschlossenheit habe man sich dafür eingesetzt, dass der Haushalt 2002 ohne Neuverschuldung auskommt. Eine solide Haushaltsführung ist die Voraussetzung, damit Perspektiven für die Stadtentwicklung nicht nur gedacht, sondern auch zur rechten Zeit verwirklicht werden können. Weinsheimer nannte als Beispiel für notwendiges Handeln die Einrichtung eines elektronischen Verkehrsleitsystems um den innerstädtischen Parksuchverkehr zielgerichtet zu den Parkeinrichtungen führen zu können. Die ÜBG-Fraktion werde ihr Ja zur Citypassage mit eigenen Parkplätzen von einem solchen Leitsystem abhängig machen. Der Vorsitzende des Bürgervereins Kramersfeld-Hirschknock, Hans-Jürgen Bengel, sprach die Sachthemen seines Stadtteils an: Den fehlenden Lärmschutz an der A 73, die gewünschte Verdichtung des Stadtbustaktes, den Erhalt des Bannwaldes am Flugplatz und kritische Fragen zur P-R-Anlage an der Breitenau. ÜBG-Stadtrat Klaus Gallenz moderierte die lebendige Diskussion. Erfreut nahmen aber alle die Abschlussbemerkung von Hans-Jürgen Bengel: "Insgesamt fühlen wir uns in Kramersfeld ganz wohl“. | ||