freie Wähler in Bamberg

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ÜBG begrüßt Entwicklung in der CSU

Fraktion macht sich Hoffnung auf "berechenbare Impulse"

vgl. FT vom 19.3.01

Die überparteilich-freie Fraktion im Bamberger Stadtrat begrüßt die Entwicklung in der Bamberger CSU. Man hoffe sehr, dass jetzt auch wieder von der größten Fraktion im Stadtrat berechenbare und substantielle Impulse ausgingen. "Wir haben keine Probleme damit, wenn die CSU-Fraktion einen Führungsanspruch geltend macht", meinte ÜBG-FW-Fraktionsvorsitzender Dieter Weinsheimer "denn auch unsere Rolle gewinnt dann wieder an Bedeutung: Die überparteilich-freie Fraktion ist zwar konservativen Werten verbunden, sieht sich aber auch als Korrektiv gegenüber absoluten Macht- und einseitigen Interessenansprüchen von Parteien."

Der neue "und von der Presse mit viel Vorschusslorbeeren ausgestattete" CSU-Kreisvorsitzende müsse allerdings erst beweisen, ob er die personellen Strukturen in der CSU-Fraktion in den Griff bekomme. Führungsmethoden, die in einem Wirtschaftsbetrieb gelten, müssen noch lange nicht in einer Partei wirken. Grundsätzlich erhoffe man sich nun aber endlich die notwendigen Aussagen zu brennenden Sachproblemen in der Stadt. Wie steht die CSU zum Projekt Promenaden-Passage, zum möglichen Zusammengehen von Stadtbau GmbH und Joseph-Stiftung, zur Zukunft des Ziegelbaus, zu den Planungen für das Witt-Gelände, zu machbaren Schritten in der Verkehrspolitik, zu den notwendigen Strukturreformen im Stadthaushalt? Bisher habe die "kleine ÜBG-FW-Fraktion" allein Stellung bezogen zu den Forderungen und Vorstellungen von SPD- und GAL-Fraktion. Vor allem interessiert uns auch, ob und wie die CSU den auch von ihr nominierten Oberbürgermeister Herbert Lauer unterstützen will, hob Weinsheimer hervor. Die überparteilich-freie Fraktion sei zu einem Zusammenwirken in Sachfragen bereit, wenn sich im Handeln der CSU die lange vermisste Klarheit, Berechenbarkeit und Verlässlichkeit erwiesen habe. Dann können endlich wieder Sachprobleme gelöst und unseren Bürgern das notwendige Vertrauen in die Stadtführung vermittelt werden.