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Volkspark idealer StandortÜBG sieht darin letzte Chance für den TV 1860 Bambergvgl. FT vom 13.6.01 Die überparteilich-freie Stadtratsfraktion der ÜBG unterstützt nachhaltig die Pläne des TV 1860, in das Gelände hinter der Gaststätte Volkspark umzuziehen. Nach einem Bericht von Stadtrat Peter Röckelein, bietet sich damit die vielleicht letzte Möglichkeit für den Verein, sportlich zu überleben. Aufgrund der Größenordnung des Bauvorhabens benötige der Verein für sein weiteres Vorgehen unbürokratisch und schnell Planungssicherheit sowie politische Unterstützung, hob Röckelein hervor. Nachdem der Umzug des Vereins an den Stadtrand von Bamberg (Am Tännig) vom Tisch ist, bemühe sich die Vorstandschaft jetzt "in einem letzten Versuch" um eine Lösung der Probleme. StR Röckelein legte dar, dass der TSV 1860 in seinem jetzigen Domizil nicht bleiben könne, weil der Sanierungsbedarf die finanziellen Möglichkeiten des Vereins weit übersteige. Mit dem Verkauf des Geländes und einem günstigen Angebot könne ein Neuanfang gewagt werden. ÜBG-Fraktionsvorsitzender Dieter Weinsheimer unterstützte die Ausführungen Röckeleins: "Mit dieser Lösung könne der Traditionsverein TSV 1860 in Bamberg-Ost bleiben, wo auch der Großteil seiner Mitglieder und Sporttreibenden wohnt". Das Quartier direkt hinter der Volkspark-Gaststätte sei zwar derzeit als Grünlandfläche ausgewiesen, noch vor wenigen Jahren sei es aber schon einmal als Standort für eine Leistungszentrum im Gespräch gewesen. Die vom Verein vorgelegte Planung für den Bau einer Kegelbahn, einer Sporthalle und den dazu gehörigen Nebenräumen müsse sich allerdings für die Nachbarschaft verträglich realisieren lassen, meinte Weinsheimer. StR Klaus Gallenz wies darauf hin, dass mit dem Erwerb des 33000 qm großen Sportgeländes des TSV 1860 an der Eichendorffstraße durch die Stadt Bamberg, sich dort ein weiteres Baulandmodell in guter Lage verwirklichen ließe. | ||