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Vorschläge zur Kettenbrücke

ÜBG-Antrag greift Kritik an ihrer Nutzung auf

vgl. FT vom 17.7.01

Um eine städtebauliche Aufwertung der Kettenbrücke geht es der ÜBG in einem Antrag an Oberbürgermeister Herbert Lauer. Sie greift darin einen jüngst in die Diskussion geratenen Aspekt um eine Aufwertung der Achse Fußgängerzone - Kettenbrücke - Königstraße - Luitpoldeck als Einkaufs- und Flaniermeile auf und unterbreitet mögliche Lösungsvorschläge.

Die Kritik am heutigen Erscheinungsbild der Brücke konzentriert sich, wie ÜBG-Fraktionsvorsitzender Dieter Weinsheimer in dem Antrag schreibt, vor allem auf ihre Nutzung Als Containerstandort und Parkplatz. So, wie sie sich heute darstelle, lade sie aus der Fußgängerzone kommende Menschen nicht dazu ein, den Einkaufsbummel in Richtung Königstraße fortzusetzen. Vielmehr bilde sie eine optische Barriere.

Mit einer reihe von Anregungen will die ÜBG Alternativen aufzeigen, wie man die Brücke "frei" machen könnte, ohne dass die Parkplätze der Innenstadt ganz verloren gehen.
So schlägt sie u.a. vor, die Längsparkplätze am Heinrichsdamm in Schrägpark-plätze umzuwandeln. Auf diese Weise fänden dort mehr Fahrzeuge Platz als bisher. Dafür sollten die elf Stellplätze auf der Brücke aufgelöst werden, ebenso der Container-Standort auf Höhe Ducke.
Die Recyclingbehälter sollten zwischen den Parkplätzen am Heinrichsdamm "versteckt" werden. Zur Verschönerung der Kettenbrücke wird eine Reihe von Pflanztrögen vorgeschlagen, die eine "Allee" aus drei bis vier Meter hohen Bäumen oder Sträuchern - ebenfalls in Pflanzbehältern - münden. Die dann "freie" Kettenbrücke böte sich als Aktionsfläche an.
Über die Finanzierung der Verschönerungsmaßnahmen sollte mit allen davon profitierenden Anliegern gesprochen werden, rät Weinsheimer.

> vgl. entspr. Antrag unter "Stadtratsfraktion/Anträge und Anfragen"