freie Wähler in Bamberg

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Sauber, aber noch zu teuer

ÜBG hakt in Sachen Brennstoffszelle nach

vgl. FT vom 17.8.01

Die überparteilich-freie Fraktion hat sich in den vergangenen Jahren wiederholt dafür eingesetzt, dass die Stadtwerke Bamberg - Verkehrs- und Park-GmbH für einen möglichen Einsatz von Omnibussen mit Brennstoffzellentechnologie auf dem Laufenden bleiben. Für die ÜBG steht außer Zweifel, dass diese umweltfreundliche Technologie besonders schonend für die Altstadt wäre. Ein mit Brennstoffzelle ausgerüsteter Bus fährt fast lautlos und dampfe als "Abgas" nur reines Wasser aus, weil Wasserstoff der Energieträger ist.

In dem von Fraktionsvorsitzenden Dieter Weinsheimer unterzeichneten Schreiben wird den Stadtwerken empfohlen, sich rechtzeitig um den Einsatz solcher Busse zu bemühen". Es wird darauf hingewiesen, dass verschiedene Omnibushersteller in mehreren Städten wie z.B. Mannheim und Stuttgart solche Busse bereits einsetzen.

In ihrem Antrag verlangt die Fraktion Informationen über den Stand der Technik, die bisherigen Erfahrungen anderer Städte, die Kosten, den wahrscheinlichen Zeitraum und die Möglichkeit, einen Brennstoffzellen-Testbus in Bamberg fahren zu lassen.
In ihrem Antwortschreiben macht die Verkehrs- und Park-GmbH der ehem. Stadtwerke (STVP) darauf aufmerksam, "dass ein sehr hohes Interesse an dieser neuen Technik besteht und die Auffassung vertreten wird, dass diese zukunftsweisende Technik auch in Bamberg eingesetzt wird". Entsprechend dem Antrag der ÜBG-Fraktion werde sich der Aufsichtsrat der Stadtwerke mit dem Themas beschäftigen.

Allerdings dämpften die Werke allzu hohe Erwartungen: "Aus heutiger Sicht erscheint es nicht möglich, in den kommenden zwei bis drei Jahren Serienfahrzeuge zu einem bezahlbaren Preis auf den Markt zu bringen."

Die hohen Projektkosten, die der probeweise Einsatz von Brennstoffzellenbussen bisher noch verursache, seien für eine Stadt der Größenordnung Bambergs nicht leistbar. In Nürnberg hebe der für sechs Monate eingesetzte Brennstoffzellenbus Projektkosten von 13 Millionen DM zur Folge gehabt.

> vgl. entspr. Antrag unter "Stadtratsfraktion/Anträge und Anfragen"