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Gute Alternative zum HortFreie Wähler informieren sich über Mittagsbetreuungvgl. FT vom 22.9.01 Alleinerziehende und berufstätige Eltern haben Probleme, ihre Kinder mittags und am frühen Nachmittag zu versorgen. Oft bleibt nur der Weg zum Hort. Aus dieser Not heraus entstand der Verein "Die Brücke - Mittagsbetreuung in der Hainschule e.V.", gegründet von betroffenen Eltern. Die Freien Wähler haben kürzlich den Verein besucht und erfuhren, dass durch Elternbeiträge und einem Regierungszuschuss Kinder der Hainschule vom Schulende bis spätestens 15 Uhr in einem eigenen Raum fachkundig betreut werden. Obwohl die Nachfrage steigt, gestalten sich Finanzierung und termingerechte Bezahlung der drei Erzieherinnen jedes Jahr als Zitterpartie, weil die notwendigen Gelder stets von Neuem beantragt werden müssen. Die Freien Wähler haben kürzlich den Verein besucht und erfuhren, dass durch Elternbeiträge und einem Regierungszuschuss Kinder der Hainschule vom Schulende bis spätestens 15 Uhr in einem eigenen Raum fachkundig betreut werden. Obwohl die Nachfrage steigt, gestalten sich Finanzierung und termingerechte Bezahlung der drei Erzieherinnen jedes Jahr als Zitterpartie, weil die notwendigen Gelder stets von Neuem beantragt werden müssten. Genau dieser Kostenaspekt sei es, der die Entscheidung für die Ganztagsschule so schwer mache, sagte ÜBG-Fraktionsvorsitzender Dieter Weinsheimer. Da auch die Kommunen in Finanznöten steckten, könne leider auch von ihnen kein Geld für alternative Projekte erwartet werden. In der Hainschule steigen die Anmeldungen für die Mittagsbetreuung stetig. Von dem Angebot machen überwiegend Alleinerziehende Gebrauch, die auch dem Verein beitreten. Dass dieser ausschließlich von Eltern getragen wird, erstaunte die Gäste. ÜBG-Sprecher Dr. Helmut Täuber fragte nach dem Erfolgsrezept des Vereins, der nun schon ins dritte Schuljahr geht. Die Antwort von Erzieherin Renate Zarling: Mit dem Betreuungsangebot komme man den Wünschen vieler Eltern entgegen; die Kinder bekämen nach Schulende viel Freiraum, um abschalten und ihren individuellen Bedürfnissen nachgehen zu können. Bewusst werde nur eine Hausaufgabenbeaufsichtigung angeboten; die endgültige Verantwortung bleibe in den Händen der Eltern. Peter Hofmann von den Freien Wählern bezeichnete die "Mittagsbetreuung in der Hainschule" als Erfolgsmodell mit Vorbildfunktion. Für alle Beteiligten habe es Vorteile. Die betroffenen Eltern seien selbst Träger des Projekts; sie könnten sich auf kompetentes Personal verlassen und die Stadt koste es nicht viel. Das Fazit der Besucher: Es gibt gute Alternativen zu Hortbetreuung oder Ganztagsschule. Die Schulpolitik müsse nur flexibel und angebotsorientiert sein. | ||