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Drei Chancen für die Stadt

ÜBG begrüßt Pläne zur Revitalisierung des Witt-Geländes

vgl. FT vom 21.10.01

Mit etwas Glück und politischem Handlungswillen könne sich in Bamberg noch in Jahresfrist Einiges entwickeln. "Darunter verstehen wir aber nur handfeste und sichtbare Ergebnisse - keine Lippenbekenntnisse", betonte der Vorsitzende der überparteilich-freien Stadtratsfraktion, Dieter Weinsheimer. Anlass für diese Beurteilung sind die im FT (am 10.10.2001) vorgestellten Pläne für das Witt-Gelände. In eine politisch realistische Entwicklungsphase könnten auch die Projekte City-Passage und Hotel an der Konzerthalle kommen.

Die von und CSU-Stadtrat Dr. Franz-Wilhelm Heller in seiner Eigenschaft als Rechtsanwalt vorangetriebenen Projektpläne für das Witt-Gelände entsprächen grundsätzlich den Vorstellungen der ÜBG-Fraktion, sagte StR Dr. Helmut Täuber. Eine gemischte Nutzung mit kleinteiligen Läden und Altenwohnungen würde von der ÜBG unterstützt werden. Noch sei das Projekt aber "nicht in trockenen Tüchern", merkte Täuber vorsichtig an. Probleme könne es nach Meinung von StR Heribert Gebert mit der Tiefgarage geben, die von den Investoren als notwendig erachtet werde. Die ÜBG-Fraktion habe sich schon vor Jahresfrist mit dem Thema befasst und sei zu dem Ergebnis gekommen, dass die Revitalisierung des gesamten Bereichs Königstraße-Luitpoldstraße den Bau einer Parkeinrichtung erforderlich mache. Dennoch müsse über Zufahrtsprobleme und die Größenordnung einer solchen Garage gesprochen werden. Gebert zeigte sich skeptisch, ob die entstehenden Verkehrsprobleme befriedigend gelöst werden können.

StR Peter Röckelein äußerte sich zu dem gemeinsam von CSU und ÜBG gestellten Antrag, eine Akquisitionskampagne für den Bau eines Tagungshotels und die Sanierung des Ziegelbaus neben der Konzerthalle zu starten. Dahinter stecke viel Sacharbeit von Personen aus beiden Fraktionen.

Mit dem interfraktionellen Antrag sei nur das politische Ergebnis sichtbar geworden. Der gemeinsam entwickelte politische Handlungswille zeige, dass lange diskutierte Projekte konkrete Perspektiven erhalten könnten. Fraktionsvorsitzender Weinsheimer dankte Peter Röckelein für seinen Einsatz.