freie Wähler in Bamberg

 Pressemitteilungen

Trennungsstrich vollzogen

ÜBG e.V.: Mit Freien Wählern verschmelzen

vgl. FT, 7.12. 2003


Bei der Mitgliederversammlung der Überparteilichen Bürger Gemeinschaft (ÜBG) e.V. sprachen sich die Anwesenden nahezu einstimmig dafür aus, sich zur weiteren politischen Arbeit mit den Freien Wählern Bamberg zusammen zu schließen und künftig auch nur als solche aufzutreten.

In der vorausgegangenen Aussprache war man sich einig, dass nur mit einem klaren Schnitt die Eigenständigkeit als bürgerliche Alternative zur CSU deutlich zu machen sei. Schließlich habe sich OB Lauer zwar von der ÜBG aufstellen und als „Unabhängiger“ wählen lassen; die ÜBG als politische Gruppierung sei aber an dessen unklarem Verhältnis zur CSU zerbrochen.
Die Ereignisse in der ÜBG-Stadtratsfraktion hätten schließlich den letzten Anstoß dazu gegeben, den weiteren Weg als „Freie Wähler Bamberg“ (FWB) zu gehen. Weil man keine neue politische Gruppierung in die Bamberger Kommunalpolitik einbringen wollte, habe man sich entschlossen, mit den bereits existierenden „Freien Wählern Bamberg“ zusammen zu gehen und in Zukunft nur noch unter diesem Namen zu arbeiten. Die ÜBG sei zudem schon bisher korporatives Mitglied der Freien Wähler Bayern gewesen.

Der Trennungsstrich zu dem ehemaligen ÜBG-Mitglied Herbert Lauer sei damit auch optisch vollzogen. Mit der Finanzpolitik und insbesondere mit seiner Prioritätensetzung bei den Sachentscheidungen sei man ohnehin schon seit geraumer Zeit nicht mehr einverstanden.

Der geschäftsführende Vorstand der Freien Wähler Bamberg mit dem Vorsitzenden Peter Hofmann wurde eindrucksvoll von der Mitgliederversammlung bestätigt. In den erweiterten Vorstand wurden die Stadträte Dieter Weinsheimer und Wolfgang Wussmann aufgenommen um eine engere Verbindung zur Basis des Vereins zu schaffen.

Die gefundene Lösung biete eine gute Voraussetzung dafür gemeinsam erarbeitete Ideen und Vorschläge in die Bamberger Stadtpolitik einzubringen. „Gemeinschaft sei die Stärke der Freien Wähler; Selbstdarsteller hingegen gäbe es in der Politik zur Genüge„ betonte Vorsitzender Peter Hofmann.

Nach einem kurzen Bericht über die Stadtratsarbeit zeigten sich auch die anwesenden Freien Wähler Stadträte sehr zuversichtlich mit der neuen FW-FDP-BR Fraktion doch einiges anstoßen bzw. auf den Weg bringen zu können.