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Eine "kleine Lösung" soll Bewohner endlich entlastenVerbesserung der Situation am Maienbrunnenvgl. FT vom 11.03.04 Eine Verbesserung der Anbindung von St. Getreu und der Altenheime sowie eine spürbare Entlastung von Maienbrunnen und Abtsberg seien nach wie vor dringliche Aufgaben der Stadtpolitik. Die desolate Finanzsituation zwinge allerdings dazu, über eine kostengünstige Lösung nachzudenken. Der Beirat der Freien Wähler Bamberg (FWB) schlägt deshalb eine modifizierte Variante der so genannten „kleinen Lösung" vor. Er unterstützt damit einen ähnlichen Antrag von StR Wolfgang Wußmann, den dieser im Herbst des vergangenen Jahres an den Oberbürgermeister geschrieben hatte. Das nach Meinung der FWB mit wenig Finanzaufwand zu verwirklichende Konzept sieht vor, den Besucher- und Personalverkehr über die verlängerte Frutolfstraße durch den Ottobrunnen zum Maienbrunnen zu führen. Am östlichen Ende des Ottobrunnens soll nach Vorstellung der Freien Wähler ein Besucherparkplatz entstehen. Die Ringstraße soll im Einbahnverkehr, zum Beispiel den Maienbrunnen abwärts, geführt werden. Eine mögliche Fortsetzungsvariante sehen die FWB darin, den Andienungsverkehr zu dem geplanten Parkplatz gegenläufig fahren zu, lassen, damit der Großteil der Besucher auf dem gleichen Weg wie gekommen zurückfahren kann. Der Vorsitzende der FWB, Peter Hofmann, wies darauf hin, dass es bisher keinen besseren und insbesondere finanzierbaren Vorschlag zur Lösung dieses Verkehrsproblems gebe. Die Aufgabe werde auch deshalb dringlicher, weil die Klinik und die Altenheime des Gebietes zusehends einer Wettbewerbssituation ausgesetzt seien. Ein wesentliches Merkmal für die Wettbewerbsfähigkeit mit anderen Einrichtungen sei die Erreichbarkeit. „Die Verkehrssituation insbesondere im Bereich Maienbrunnen ruft bei Besuchern nur Kopfschütteln und Ärger hervor", meinte Hofmann. Das Verkehrsproblem am Maienbrunnen zähle zu denen in Bamberg, die rasch einer Lösung bedürfen. StR Dieter Weinsheimer erinnerte daran, dass einen ähnlichen Vorschlag vor fünf Jahren die ÜBG gemacht habe und in einem Bürgerbegehren 25 Prozent der Bamberger dafür gewesen seien. Das sei auf den ersten Blick zu wenig, man müsse aber bedenken, dass 45 Prozent für die „große Lösung Bergverbindungsstraße" gestimmt hätten. Daraus könne man schließen, dass eine deutliche Mehrheit eine Verbesserung in diesem Gebiet für gut und notwendig halte. Klar sei, betonte Weinsheimer, dass eine Bergverbindungsstraße bei der Not der öffentlichen Haushalte auflange Zeit hinaus keine Realisierungschance habe. Der Beirat der FWB stimmte einstimmig der neu definierten Auffassung zu, dass die „kleine Lösung" die einzig sinnvolle Variante sei und mit einem positiven Beschluss des Stadtrates die geplagten Bewohner des nördlichen Berggebietes wieder Hoffnung schöpfen könnten.
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