freie Wähler in Bamberg

 Pressemitteilungen

"Ja" zur Neuschaffung von Parkplätzen

Freie Wähler regen Fußgängertunnel zwischen Parkhaus und City-Passage an

vgl. FT vom 23.01.04

Wer „Ja" zur City-Passage sagt, muss auch „Ja" zu einer angemessenen Neuschaffung von Parkplätzen sagen. Im Sinne einer fortschreitenden Stadtentwicklung könne man es sich derzeit nicht leisten das Projekt noch länger aufzuschieben. Dies vertreten die Mitglieder des Beirats der Freien Wähler Bamberg (FWB). Sie regen allerdings an, ein Parkhaus anstelle des Gebäudes des Kreiswehrersatzamtes zu errichten, das mit einem Fußgängertunnel mit der City-Passage verbunden werden kann.

Nach Meinung der Freien Wähler müsste diese überwiegend oberirdische Lösung kostengünstiger sein, als eine Tiefgarage unter der südlichen Promenade mit all den hinreichend aufgezeigten Bauproblemen. Was die optische Einbindung in die Willy-Lessing-Straße betrifft, sowie die Regelung der An- und Abfahrt , gehe man davon aus, dass eine ansprechende Lösung gefunden werden kann, die für das Straßenbild nicht schlimmer ist als der jetzige Zustand.

Das „Ja" zur City-Passage begründe sich aus der Sicht der innerstädtischen Entwicklung. In der Abwägung müsste vorrangig an die Versorgung der in der Innenstadt wohnenden und arbeitenden Menschen gedacht werden, ebenso wie die Interessen des Einzelhandels und anderer Dienstleister zu berücksichtigen sind. Aus diesen Gründen sehe man auch das Bürgerbegehren gegen die Tiefgarage für die Citypassage kritisch. Von Bürgern aus den Außenbereichen der Stadt höre man oft: „Wir brauchen das nicht, wir kaufen sowieso woanders ein!"

StR Dieter Weinsheimer betonte, dass die City-Passage nicht nur für die Versorgung der Innenstadt notwendig sei, sondern grundsätzlich zu einer Aufwertung des gesamten Umfeldes beitragen solle. Die Sorge um die Attraktivität und damit Wettbewerbsfähigkeit der Innenstadt sei ein ständiges Ringen und Abwägen von Interessen.

Mit ihrem Ja zur City-Passage und zu einer angemessenen Parkierungsanlage verbinden die Freien Wähler allerdings zwei Forderungen. Zunächst sei es zu rechtfertigen, wenn aufgrund neu geschaffener Parkhausplätze die oberirdischen Plätze auf der Promenade verringert würden. Des Weiteren halte man an der Notwendigkeit eines dynamischen Verkehrsleitsystems fest, das den Verkehr in die und in der Stadt führt.

Man sei sich aber bewusst, dass bei der derzeitigen Haushaltslage der Stadt für eine solche Investition das Geld fehle. Als Merkposten halte man aber daran fest.